Polynukleotide, Skinbooster, Exosomen oder PRP: Welche regenerative Behandlung passt zu wem?

Stand: Oktober 2026

Kurzantwort: Alle vier Verfahren verbessern die Qualität Ihrer Haut, statt Volumen aufzubauen. Sie unterscheiden sich darin, womit sie die Haut anregen: Skinbooster mit Hyaluron, Aminosäuren und Nährstoffen, Polynukleotide mit DNA-Bausteinen, PRP mit Wachstumsfaktoren aus Ihrem eigenen Blut und Exosomen mit Zellsignalen. Welche Behandlung passt, entscheidet nicht der Trend, sondern Ihr Hautbild, Ihr Ziel und die Jahreszeit.

Das Wichtigste in Kürze

  • Skinbooster (Jalupro® SuperHydro, NCTF®) sind der Einstieg: Feuchtigkeit, Frische und Glow, oft schon nach der ersten Sitzung sichtbar.
  • Polynukleotide (PhilArt®) sind die Wahl, wenn die Haut dünner und müder wirkt und Regeneration wichtiger ist als Feuchtigkeit. Nur in der sonnenarmen Jahreszeit.
  • PRP arbeitet mit Ihrem eigenen Blut und wird bei uns bei Perfect Skin MED ärztlich durchgeführt. Für alle, die keinen Fremdstoff möchten.
  • Exosomen sind der jüngste Ansatz. Wir injizieren sie nicht, sondern tragen sie nach dem Microneedling auf die Haut auf. Sie ergänzen andere Behandlungen.
  • Alle vier Verfahren führen wir im selben Haus. Deshalb beraten wir ohne Vorliebe für eine Methode.

Polynukleotide oder Skinbooster, Exosomen oder PRP: Wer heute nach Hautverjüngung ohne Filler sucht, stößt schnell auf diese vier Begriffe. Alle vier gehören zur regenerativen Ästhetik, und alle vier gibt es bei uns in Berlin. Seit 26 Jahren und über 220.000 Behandlungen sehen wir, welche Haut auf welchen Impuls reagiert. Dieser Ratgeber ordnet die vier Verfahren ein, damit Sie mit einer klaren Vorstellung ins Beratungsgespräch kommen.

Injektionsbehandlung im Studio von Perfect Skin Berlin

Was unterscheidet Polynukleotide, Skinbooster, Exosomen und PRP?

Alle vier Verfahren füllen nichts auf. Sie regen die Haut an, selbst wieder mehr Kollagen, Elastin und Feuchtigkeit zu bilden. Der Unterschied liegt im Impuls: Skinbooster versorgen die Haut mit Hyaluron und Nährstoffen, Polynukleotide liefern DNA-Bausteine für die Zellreparatur, PRP bringt Ihre eigenen Wachstumsfaktoren ein und Exosomen senden Signale an die Hautzellen.

Eine einfache Merkhilfe: Skinbooster versorgen, Polynukleotide reparieren, PRP aktiviert mit körpereigenem Material und Exosomen kommunizieren. Das Ergebnis entsteht bei allen vier aus der Haut heraus und nicht auf ihr. Deshalb sehen Sie kein verändertes Gesicht, sondern eine Haut, die dichter, glatter und erholter wirkt.

Die vier Verfahren im Vergleich

Dieselben zehn Punkte für jedes Verfahren, damit Sie direkt vergleichen können.

Skinbooster (Jalupro®, NCTF®)

  • Wirkprinzip: Hyaluron, Aminosäuren, Peptide und Vitamine versorgen die Haut und aktivieren die Fibroblasten.
  • Ziel: Feuchtigkeit, Glow, feine Linien, Prävention.
  • Anwendung: Mikroinjektionen oder Nanosoft-Nadeln.
  • Dauer pro Sitzung: 20 bis 30 Minuten.
  • Sitzungen (in der Regel): Kur aus zwei bis vier Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen.
  • Ausfallzeit: keine bis ein Tag.
  • Auffrischung: nach etwa drei bis sechs Monaten.
  • Jahreszeit: ganzjährig.
  • Wer behandelt: Studio-Team.
  • Status: Medizinprodukt.

Polynukleotide (PhilArt®)

  • Wirkprinzip: Gereinigte DNA-Fragmente (PDRN) regen Zellaktivität und Kollagenbildung an.
  • Ziel: Hautdichte, Spannkraft, müde Augenpartie, Hals.
  • Anwendung: Injektion in 5-Punkte-Technik.
  • Dauer pro Sitzung: etwa 20 Minuten.
  • Sitzungen (in der Regel): zwei bis drei Sitzungen.
  • Ausfallzeit: keine bis ein Tag.
  • Auffrischung: nach etwa drei Monaten.
  • Jahreszeit: Herbst, Winter, Frühling.
  • Wer behandelt: Studio-Team.
  • Status: Medizinprodukt.

PRP (Eigenblut)

  • Wirkprinzip: Konzentrierte Wachstumsfaktoren aus Ihrem Blut starten die Regeneration.
  • Ziel: Hautstruktur, Spannkraft, Narben, auch Kopfhaut.
  • Anwendung: Blutentnahme, Aufbereitung, Injektion.
  • Dauer pro Sitzung: 15 bis 45 Minuten.
  • Sitzungen (in der Regel): ein bis drei Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen.
  • Ausfallzeit: keine bis vier Tage.
  • Auffrischung: nach sechs bis zwölf Monaten.
  • Jahreszeit: ganzjährig.
  • Wer behandelt: Perfect Skin MED, ärztlich.
  • Status: körpereigen.

Exosomen

  • Wirkprinzip: Zellbotenstoffe geben Regenerationssignale an die Haut.
  • Ziel: Textur und Hautton, Ergänzung nach Microneedling oder Laser.
  • Anwendung: Auftragen nach Microneedling.
  • Dauer pro Sitzung: rund 60 Minuten.
  • Sitzungen (in der Regel): Paket aus drei Behandlungen.
  • Ausfallzeit: keine, leichte Rötung für einige Stunden.
  • Auffrischung: nach etwa einem Jahr.
  • Jahreszeit: ganzjährig.
  • Wer behandelt: Studio-Team.
  • Status: in der EU nicht als Arzneimittel zugelassen, deshalb nur äußerlich.

Alle Angaben zu Sitzungen und Haltbarkeit sind Erfahrungswerte, die von Haut zu Haut abweichen. Den Plan für Sie legen wir nach der Hautanalyse fest.

Was sind Polynukleotide und was bringen sie?

Polynukleotide sind gereinigte DNA-Fragmente, meist aus Lachs gewonnen, die als Gel fein in die Haut injiziert werden. Sie regen die Fibroblasten an, also die Zellen, die Kollagen und Elastin bilden, und binden Feuchtigkeit. Das Ergebnis baut sich über Wochen auf: Die Haut wirkt dichter, glatter und erholter, ohne dass Volumen entsteht.

Bei uns heißt das Präparat PhilArt®. Eine Sitzung dauert etwa 20 Minuten, wir arbeiten mit einer 5-Punkte-Injektionstechnik. Empfohlen ist eine Kur aus zwei bis drei Behandlungen, und zwar bewusst in der sonnenarmen Zeit von Herbst bis Frühling, weil die Haut in der Regenerationsphase keine direkte Sonne verträgt. Danach gilt: täglich Sonnenschutz mit SPF 30 oder höher, und Wirkstoffe wie Retinol oder Fruchtsäuren zunächst pausieren.

In Korea und Großbritannien gehören Polynukleotide seit Jahren zum Standard, in Deutschland wächst die Nachfrage seit etwa zwei Jahren spürbar. Wichtig zu wissen: Weil das Präparat aus Lachs stammt, klären wir eine bekannte Fischallergie vor der Behandlung ab.

Wie gut die Datenlage ist, fasst eine Übersichtsarbeit von Lee, Chan und Lee zusammen (International Journal of Molecular Sciences, 2024). Viele der ausgewerteten Studien berichten über mehr Elastizität und Feuchtigkeit, einzelne finden keinen Effekt. Die Autorinnen und Autoren halten weitere Forschung für nötig, und genau so ordnen wir Polynukleotide auch in der Beratung ein.

Polynukleotide oder Skinbooster: Was ist besser?

Keines der beiden Verfahren ist grundsätzlich besser. Skinbooster liefern Feuchtigkeit und Frische und zeigen sich oft schon nach der ersten Sitzung. Polynukleotide arbeiten tiefer an Regeneration und Hautdichte und brauchen einige Wochen. Für jüngere oder trockene Haut reicht meist ein Skinbooster, reifere oder erschöpfte Haut profitiert eher von Polynukleotiden. Oft kombinieren wir beides.

Der Begriff Skinbooster ist ein Oberbegriff. Bei uns stehen dahinter vor allem zwei Präparate. Jalupro® SuperHydro kombiniert Aminosäuren, Peptide und Hyaluron, wird in drei Sitzungen im Abstand von vier Wochen gegeben und ist besonders pigmentschonend. Deshalb ist es unsere erste Wahl für Haut, die zu Pigmentflecken neigt, etwa asiatische Haut. Der NCTF® Booster bringt 56 Inhaltsstoffe über feinste Nanosoft-Nadeln in die Haut, dauert rund 30 Minuten und eignet sich gut für einen müden, fahlen Teint und als Vorsorge in jüngeren Jahren.

Polynukleotide werden manchmal zu den Skinboostern gezählt. Streng genommen sind sie eine eigene Gruppe, weil sie nicht in erster Linie versorgen, sondern die Zellreparatur anstoßen. Wer beides möchte, bekommt bei uns häufig eine Kombination: erst der Skinbooster für die Feuchtigkeit, dann die Polynukleotide für die Struktur.

Exosomen oder PRP: Was ist der Unterschied?

PRP wird aus Ihrem eigenen Blut gewonnen und in die Haut injiziert. Exosomen sind im Labor gewonnene Zellbotenstoffe, die bei uns nach dem Microneedling auf die Haut aufgetragen werden. PRP ist seit vielen Jahren etabliert und vollständig körpereigen. Exosomen sind neu, für die Injektion in der EU nicht zugelassen und deshalb bei uns eine Ergänzung, kein Ersatz.

Bei PRP, oft Vampirlifting genannt, nehmen wir eine kleine Menge Blut ab, bereiten sie in der Zentrifuge auf und injizieren das plättchenreiche Plasma gezielt in die Areale, um die es geht. Die Behandlung dauert je nach Areal 15 bis 45 Minuten und findet bei Perfect Skin MED unter ärztlicher Leitung statt. Üblich sind ein bis drei Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen, eine Auffrischung ist nach sechs bis zwölf Monaten sinnvoll. Kleine blaue Flecken an den Einstichstellen sind möglich und klingen von selbst ab. PRP eignet sich auch für die Kopfhaut bei dünner werdendem Haar.

Bei der Exosomen-Behandlung bereiten wir die Haut mit Reinigung und einer sanften Mikrodermabrasion vor, öffnen sie mit Microneedling und tragen die Exosomen anschließend auf. Über die feinen Kanäle gelangen sie in die Haut und geben dort ihre Signale ab. Eine Sitzung dauert rund 60 Minuten, wir empfehlen ein Paket aus drei Behandlungen. Die Studienlage zu Exosomen ist noch jung, deshalb sagen wir das auch so: Es ist ein vielversprechender Ansatz, den wir gezielt einsetzen, vor allem nach Laser, Peeling oder Microneedling.

Den ersten direkten Vergleich der beiden Verfahren haben Estupiñan, Ly und Goldberg 2025 veröffentlicht (Journal of Cosmetic Dermatology). 15 Teilnehmende bekamen drei Behandlungen mit Radiofrequenz-Microneedling, eine Gesichtshälfte mit PRP, die andere mit aufgetragenen Exosomen aus Fettgewebe-Stammzellen. Beide Hälften verbesserten sich vergleichbar. Das ist eine kleine Studie mit einem bestimmten Präparat und deshalb ein Hinweis, kein Beweis.

Polynukleotide oder PRP: Was passt zu wem?

Beide Verfahren regenerieren, aber mit unterschiedlichem Material. PRP passt, wenn Sie ausschließlich körpereigene Substanzen möchten oder zusätzlich Narben oder die Kopfhaut behandeln lassen wollen. Polynukleotide passen, wenn Sie eine kurze Sitzung ohne Blutentnahme wünschen und die Hautqualität im Gesicht, am Hals oder unter den Augen im Vordergrund steht. Bei einer Fischallergie fällt die Wahl auf PRP.

In der Praxis entscheidet oft der Alltag mit: PRP braucht mit Blutentnahme und Aufbereitung etwas mehr Zeit und kann ein paar Tage Rötung mitbringen. Polynukleotide sind in 20 Minuten erledigt, dafür an die Jahreszeit gebunden. Wer im Sommer regenerieren möchte, ist mit PRP oder einem Skinbooster besser beraten.

Polynukleotide, Skinbooster, PRP, Exosomen: Wie oft, und wie lange hält das Ergebnis?

Alle vier Verfahren arbeiten als Kur, nicht als Einzeltermin. Skinbooster geben wir in zwei bis vier Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen, Polynukleotide in zwei bis drei, PRP in ein bis drei Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen und Exosomen im Dreierpaket. Erste Frische zeigt sich oft nach wenigen Tagen, der regenerative Effekt baut sich über mehrere Wochen auf.

Die Haltbarkeit hängt vom Verfahren und von Ihrer Haut ab. Als Orientierung: Skinbooster frischen wir nach etwa drei bis sechs Monaten auf, Polynukleotide nach etwa drei Monaten, PRP nach sechs bis zwölf Monaten und Exosomen nach etwa einem Jahr. Sonne, Rauchen, Schlaf und Pflege verändern diese Zeiträume in beide Richtungen. Was ebenfalls hilft: eine abgestimmte Heimpflege, die die Regeneration weiterträgt.

Polynukleotide für die Augen: Was hilft bei Augenringen und müder Augenpartie?

Das hängt von der Ursache ab. Ist die Haut unter den Augen dünn und knittrig, sind Polynukleotide oder ein Skinbooster wie Jalupro® die erste Wahl, weil sie die Haut dichter machen, ohne Volumen aufzubauen. Entstehen die Schatten durch eine Vertiefung, hilft eher eine Unterspritzung mit Hyaluron. PRP ist die Option für Augenschatten ohne Fremdstoff.

Die Augenpartie ist der Bereich, in dem uns am häufigsten nach Polynukleotiden gefragt wird. Hier gilt: Leichte Schwellungen unter den Augen sind in den ersten Tagen möglich und klingen von selbst ab. Was genau bei Ihnen dahintersteckt, klären wir in der Analyse. Mehr dazu auf unserer Seite zu Augenringen und zur Augenbehandlung 2.0.

Für wen eignet sich was?

  • Ihre Haut ist trocken, fahl, zeigt erste Linien, und Sie möchten schnell frischer aussehen: Skinbooster, meist NCTF® oder Jalupro® SuperHydro.
  • Ihre Haut neigt zu Pigmentflecken oder ist asiatischer Herkunft: Jalupro® SuperHydro, weil die Formel pigmentschonend ist.
  • Ihre Haut wirkt dünner und müder, verliert Dichte, besonders an Augen, Hals und Dekolleté: Polynukleotide, von Herbst bis Frühling.
  • Sie möchten nur körpereigenes Material, haben Aknenarben oder dünner werdendes Haar: PRP bei Perfect Skin MED.
  • Sie hatten Laser, Peeling oder Microneedling und wollen die Regeneration unterstützen: Exosomen als Ergänzung.
  • Sie sind Ende 20 oder Anfang 30 und möchten vorbeugen: ein leichter Skinbooster im Kurrhythmus.

Nicht oder nur eingeschränkt geeignet sind alle vier Verfahren in Schwangerschaft und Stillzeit, bei akuten Hautentzündungen im Behandlungsareal und, im Fall der Polynukleotide, bei Fischallergie. Solche Punkte gehen wir im Gespräch durch.

Lassen sich die Verfahren kombinieren?

Ja, und oft ist die Kombination der eigentliche Plan. Skinbooster und Polynukleotide ergänzen sich, weil das eine versorgt und das andere repariert. PRP verbinden wir bei Perfect Skin MED gern mit Laserverfahren. Exosomen setzen wir als Nachschub nach Microneedling oder Laser ein. Entscheidend sind Reihenfolge und Abstände, und die legen wir im Konzept fest.

Zwei Beispiele aus unserem Alltag: Der NCTF® Booster lässt sich mit einem PRX- oder TCA-Peeling oder mit PhilArt® kombinieren, wenn neben der Feuchtigkeit auch die Struktur besser werden soll. Und wer eine Laserbehandlung plant, bekommt mit PRP oder Exosomen direkt im Anschluss einen regenerativen Impuls, der die Haut in der Erholungsphase unterstützt.

„Wir haben alle vier Verfahren im Haus, und genau deshalb müssen wir keines davon verkaufen. Wir schauen auf Ihre Haut, auf die Jahreszeit und auf Ihren Alltag, und dann wählen wir aus. Manchmal ist die Antwort auch: erst einmal nur ein Skinbooster.“
Ezgi Sahin, staatlich geprüfte Heilpraktikerin und MTA bei Perfect Skin Berlin

So läuft es bei uns ab

  1. Hautanalyse und Beratung. Wir sehen uns Hautbild, Pigmentverhalten und Ihr Ziel an und fragen nach Verträglichkeiten, Medikamenten und Ihren Plänen für die nächsten Wochen. Daraus ergibt sich, welches Verfahren passt und ob eine Kombination sinnvoll ist.
  2. Ihr Konzept. Sie bekommen Verfahren, Anzahl der Sitzungen, Reihenfolge und den Preis vorab genannt.
  3. Die Behandlung. Reinigung und Desinfektion, auf Wunsch eine betäubende Creme. Je nach Verfahren 20 bis 60 Minuten.
  4. Nachsorge. Wir beruhigen die Haut und geben Ihnen die Pflegeempfehlung mit, etwa aus unserer asumi-Serie.
  5. Kontrolle. Nach der Kur sehen wir uns das Ergebnis gemeinsam an und planen die Auffrischung.

Was Sie vorher und danach beachten sollten

Vor der Behandlung nennen Sie uns bitte blutverdünnende Medikamente, eine Schwangerschaft oder akute Infekte. Danach gilt für alle vier Verfahren: direkte Sonne meiden, täglich Sonnenschutz, Sauna und intensiven Sport für ein bis drei Tage pausieren. Leichte Rötungen oder Schwellungen sind möglich und klingen in der Regel innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen ab.

Bei Polynukleotiden pausieren Sie zusätzlich reizende Wirkstoffe wie Retinol und Fruchtsäuren, bis die Haut sich beruhigt hat. Nach PRP können kleine blaue Flecken an den Einstichstellen auftreten. Nach Exosomen mit Microneedling ist die Haut für einige Stunden gerötet. Wer eine Feier oder ein Shooting plant, legt die Behandlung am besten ein paar Tage davor.

Häufige Fragen

Sind Polynukleotide sinnvoll oder nur ein Trend?

Polynukleotide sind in Korea und Großbritannien seit Jahren etabliert und als Medizinprodukt zugelassen. Sinnvoll sind sie, wenn Ihre Haut an Dichte und Spannkraft verliert und Sie kein Volumen möchten. Für reine Feuchtigkeit reicht meist ein Skinbooster.

Was kostet eine Behandlung mit Polynukleotiden, Skinboostern, PRP oder Exosomen?

Der Preis hängt vom Präparat, vom Areal und von der Zahl der Sitzungen ab. Deshalb nennen wir ihn nach der Hautanalyse, vor der ersten Behandlung und ohne Überraschungen. Kuren bieten wir als Paket an.

Sind die Behandlungen schmerzhaft?

Alle vier Verfahren werden in der Regel als gut verträglich empfunden. Auf Wunsch tragen wir vorher eine betäubende Creme auf. Am ehesten spüren Sie die Injektionen unter den Augen und die Blutentnahme bei PRP.

Wie lange darf ich nach der Behandlung keinen Sport machen?

Nach dem NCTF® Booster reicht ein Tag Pause, nach Jalupro® SuperHydro empfehlen wir drei Tage, nach PRP und Polynukleotiden ebenfalls ein bis drei Tage. Sauna und Solarium pausieren Sie in derselben Zeit.

Ab welchem Alter sind Skinbooster oder Polynukleotide sinnvoll?

Ein Alter gibt es nicht, die Haut entscheidet. Skinbooster sind ab Ende 20 als Vorsorge sinnvoll, wenn die Haut trockener wird. Polynukleotide werden meist ab Mitte 30 interessant, wenn Dichte und Spannkraft nachlassen.

Sind Exosomen gefährlich?

Bei äußerlicher Anwendung nach dem Microneedling, wie wir sie durchführen, sind Exosomen in der Regel gut verträglich. Eine Injektion von Exosomen ist in der EU nicht zugelassen, und die bieten wir deshalb nicht an. Die Langzeitdaten sind noch begrenzt, das sagen wir offen.

Kann ich Polynukleotide im Sommer machen lassen?

Wir empfehlen die Behandlung von Herbst bis Frühling, weil die Haut in der Regenerationsphase keine direkte Sonne verträgt. Wer im Sommer regenerieren möchte, weicht auf einen Skinbooster oder PRP aus.

Polynukleotide oder Hyaluron: Was ist der Unterschied?

Hyaluron als Filler baut Volumen auf, etwa in Wangen oder Lippen. Polynukleotide bauen kein Volumen auf, sondern verbessern die Hautqualität. Beides lässt sich kombinieren, wenn sowohl Struktur als auch Volumen fehlen.

Was ist mit Profhilo® und anderen Biostimulatoren?

Profhilo® ist ein Hyaluron-Präparat, das sich nach der Injektion flächig in der Haut verteilt. Es zählt zu den Skinboostern und zielt vor allem auf Feuchtigkeit und Spannkraft. Biostimulatoren ist ein Sammelbegriff für Präparate, die die Haut zur eigenen Kollagenbildung anregen, etwa mit Poly-L-Milchsäure oder Calciumhydroxylapatit. Sie bauen zum Teil auch Volumen auf und stehen damit den Fillern näher.

Beides gehört nicht zu unserem Angebot. Für Feuchtigkeit und Spannkraft arbeiten wir mit Jalupro® SuperHydro, NCTF® und Polynukleotiden. Welche Option zu Ihrer Haut passt, klären wir in der Hautanalyse.

Beratungsgespräch bei Perfect Skin Berlin

Was Sie mitnehmen

  • Alle vier Verfahren verbessern die Hautqualität, keines baut Volumen auf.
  • Skinbooster versorgen, Polynukleotide reparieren, PRP aktiviert mit Ihrem eigenen Blut, Exosomen senden Signale.
  • Skinbooster sind der Einstieg und ganzjährig möglich, Polynukleotide gehören in die sonnenarme Zeit.
  • PRP ist die Wahl für rein körpereigenes Material, Exosomen sind eine Ergänzung nach Laser oder Microneedling.
  • Jedes Verfahren ist eine Kur mit zwei bis vier Sitzungen, die Auffrischung folgt nach drei bis zwölf Monaten.
  • Welche Behandlung passt, ergibt sich aus der Hautanalyse, nicht aus dem Trend.

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